Cholesterin senken durch Sport

Wie für die meisten Körperfunktionen ist auch für den Cholesterinhaushalt regelmäßige Bewegung wichtig. Geeignete Bewegung wirkt sich positiv aus auf den Anteil von HDL- (dem 'guten') Cholesterin und hilft, den LDL- (das 'böse') Cholesterin im Blut zu senken. Fehlende Bewegung kann dagegen zu einer Erhöhung der LDL-Cholesterinwerte führen.

Geeignete Sportarten

Positive Wirkung auf die Cholesterinwerte hat bereits sportliche Betätigung, die circa dreimal in der Woche für circa 30 Minuten durchgeführt wird. Sind die Cholesterinwerte bereits erhöht, sind vor allem Sportarten hilfreich, die die Ausdauer trainieren - wie beispielsweise Laufen oder Schwimmen - hier finden sich regelmäßige Bewegungsabläufe, bei denen sowohl die Atmung als auch der Puls auf ungefährem Niveau bleiben. Zu solchen Sportarten zählen außerdem Joggen (bei vorliegendem Übergewicht sollte die Eignung wegen der Belastung der Gelenke eventuell vorher abgeklärt werden), Tanzen, Rudern, Tanzen, Wandern oder auch Nordic Walking.

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Ausdauertraining ist auch darum so effektiv, weil Fettverbrennung und Fettstoffwechsel angeregt werden - mit positivem Effekt auf den Cholesterinspiegel. Dabei ist es wichtig, den Puls auf einem geeigneten und nicht zu hohen Level zu halten. Weniger effektiv ist Training, das unregelmäßige Bewegungsabläufe umfasst und einen Wechsel der Intensität an Anstrengung (und damit auch des Pulses) beinhaltet - wie beispielsweise Ballsportarten oder Leichtathletik.

Tipps zum Senken des Cholesterinspiegels beim Sport

Um kontrollieren zu können, ob während des Sports der eigene Puls noch ideal ist für die Fettverbrennung, kann man sich den Anhaltspunkt setzen, dass die Anzahl an Herzschlägen während einer Minute nicht höher sein sollten als die Zahl, die man erreicht, wenn man von der Zahl 180 das eigene Lebensalter abzieht - bei einem Lebensalter von 45 Jahren würde dies bedeuten, dass ein geeigneter Belastungspuls bei bis zu 135 (180 minus 45) Schlägen in der Minute liegen sollte. Eine Trainingseinheit sollte nicht länger dauern, als 30 Minuten - sollten anfangs Schwierigkeiten bestehen, diese Zeitspanne zu erreichen, so sollte gelten: Lieber Bewegungsgeschwindigkeit reduzieren, um sich den 30 Minuten annähern zu können.

Und auch, wenn man ein Sportmuffel ist, ist das kein Grund, zu verzagen - anfangs kann man bereits ein wenig Ausdauer erreichen, wenn man im Alltag aufmerksamer ist: So kann man beispielsweise die Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe nutzen. Auch kann man sich Fußwege in den Alltag einbauen; beispielsweise, indem man für kleinere Besorgungen das Auto stehen lässt und diese zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt. 

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